Schöne Panorama-Runde im Salzburgerland! Von St. Gilgen aus über schwarz markierte Steige, sanfte Waldwege & breite Wiesen. Drei verschiedene Gipfel, Blick auf 4 Salzkammergut-Seen und ein verdienter Einkehrschwung in der Lärchenhütte… (13,9km & 960hm)

Der erste Anflug von Spätsommer – Oidweibasumma wia mia sogn. Noch keine bis kaum Herbstfärbung, zum entstauben nach der Tour ist ein Sprung in den Wolfgangsee danach noch drin (Wasser: 20 Grad). Endlich mal aufs 12er geschafft – und dabei gleich noch zwei weitere Gipfel (11er & Pillstoa) mitgenommen. Der Aufstieg? Weise gewählt und abseits des viel begangenen Normalwegs aufs 12er…

TOURDETAILS:  7. September 2022

Start: St. Gilgen PP Laim (3 Euro Tagestarif, Automat wechselt nicht – nur Münzen) – Kühleiten (Steig Teil 1 schwarz markiert) – Sausteigalm 1110m – Arnoweg (schwarz markiert) – Elferstein 1375m – Seeblick 1490m – Zwölferhorn 1522m – Pillsteinhöhe 1478m – Stubneralm/Rosshütte 1355m – Lichteneggersteig (schwarz markiert) – Lärchenhütte (Einkehrtipp!) & über den kurzen, aber schwarz markierten Steig (weil steil) & Forststrasse zurück ins Tal  

13,9k & 960hm

Trittsicherheit & Schwindelfreiheit nötig!

Alternativ: die Zwölferhorn Seilbahn fährt natürlich auch…

EIGENVERANTWORTUNG, GEWISSENHAFTE TOURENPLANUNG & AUSRÜSTUNG sowie GUTE SELBSTEINSCHÄTZUNG tragen ZUR EIGENEN SICHERHEIT bei! 

Knackiger Steig & sanfte Waldwege

Vom PP auf der Laimerstrasse entlang und dann markiert der steilen Strasse vorbei beim Arche-Bauernhof Eisl folgen. Danach gehts über den – im ersten Teil schwarz markierten – Steig ri Kühleiten (steil, tlws bissi ausgesetzt, viele Holzstufen & 1x Steinschlaggefahr). Danach über eine Forststrasse auf den zweiten Teil, über Wiesen (Hirsch gesichtet) zur Kühleiten (kleine Labestation beim Bauernhof inkl), durch den Wald auf diesen schönen Abschnitt und weiter Richtung Sausteigalm. Hier sehe ich das erste Mal die Gondeln der 12erhorn Seilbahn. Eine Einkehr ist verlockend – aber mich führt der Arnoweg (schwarz markiert) hoch zum Elferstein – tlw steil und im oberen Teil nahe am Grat entlang…

Arnoweg zum Elferstein, via Seeblick weiter zum Zwölferhorn

Kurzes Pauserl im Aufstieg zum Elferstoa mit unerwarteten Ausblicken – erste Reihe Fussfrei, angenehm schattig und drei Seen im Blick: Wolfgang- Krotten- & Mondsee. Die Farbe vom Wolfgangsee war a Wahnsinn! Weiter geht’s zum eigentlich höchsten Punkt der 11er, markiert nur von einer alten Holztafel an einem Baum. Kurz davor gibt es aber einen Felsen mit gewaltigem Ausblick, ua auf den Schafberg… Gipfelwürdig, oder? Kurz bergab, um gleich darauf über den breiten Wiesenrücken mit Fuschlseeblick zum Seeblick-Platzerl aufzusteigen und von dort dann weiter zum 12er Gipfel. Ruhig ist’s am Zwölferhorn wahrscheinlich nie – 3 Minuten hab i spendiert gekriegt, 2 Bissen vom Riegel, schnelles Büdl, wos trinken (und zwar nicht irgendwas – Hydraid war mit dabei, siehe Info unten) und dann san ma eh scho wieda zvü Leit. Weiter gehts – bin dann lieber direkt auf der anderen Seite ri Pillsteinhöhe… welche man genau im Blick hat. Aber darf man auch nicht erwarten, wenn die Gondel keine 50hm unterhalb ankommt.

Blick vom 11er auf den Schafberg & Wolfgangsee

Pillsteinhöhe & Lichteneggersteig zur Lärchenhütte

Ein schmaler Steig führt hinter dem Gipfelkreuz bergab zu einer breiten Forststrasse. Dieser folgt man, vorbei am 12 Panoramafenster. Am Panoramarundwanderweg bzw auf der Zwölferrunde findet man 12 spezielle Info-Stationen für Kinder – aber mich hat’s mindestens genauso interessiert! Es werden prägende Naturereignisse des Hörndls thematisiert und welchen Einfluss haben Sonne, Sterne, Wind und Zeit auf das Leben im Allgemeinen haben.

Blick zur Pillsteinhöhe

Es wird ruhiger je weiter man ri Pillsteinhöhe kommt – kleineres Kreuz, weniger Leut. Der Ausblick auf den Wolfgangsee – mindestens genauso schee… Auch hier führt hinter dem Kreuz ein schmaler Steig direkt bergab – wieder zu einer breiten Forststrasse. Dieser folgt man quasi rund um die Höhe retour. Vorbei an der Kreuzung Stubneralm / Rosshütte 1355m, an letzterer vorbei und fast wieder komplett zur Arnika Hütte hoch. Kurz vorher biegt man links in den Wald und dann gehts via Lichteneggersteig (schwarz markiert) steil und relativ direkt bergab. Ausgespuckt wird man auf einer Almwiese, die einen in steilen Serpentinen zurück auf die Forststrasse (von der Stubneralm bergab) bringt. Achtung auf die Radlfahrer – wäre von einem eBiker ohne Klingel fast umgemäht worden. Ein kleiner Hatscha später erreicht man den großen Parkplatz Tiefbrunnau. Von dort sind es nur 5 bis maximal Minuten bis zur Sausteigalm (rechts) bzw links zur Lärchenhütte (je nach Hunger & Durst).

A Kasbrot mit Seeblick – verdienter Einkehrschwung

Nach dem Aufstieg via Kühleitn kommt man bereits an der Lärchenhütte vorbei, weil sie genau vor der Sausteigalm liegt… da war aber noch kein Einkehrschwung verdient. Was es beim Abstieg dafür gab? A richtig guads Kasbrot mit Schafberg & Wolfgangseeblick – komplett regional (Brot Frauenlob Bäckerei in Fuschl, Kas aus Faistenau) – absoluter Tipp, die ganze Karte is a traditioneller, kulinarischer Traum! PS: es gibt Eisl Eis und des Frühstück soll das Beste weitum sein… (do mua i fix nu moi hin )

Und was nach so einer Tour mit das Schönste ist? Wenn man beim heimfahren noch in den Wolfgangsee springt! Also vorausgesetzt, die Wassertemperatur sagt einem persönlich zu…

Tipp: Trinken, aber richtig

HYDRAID begleitet mich seit den letzten Touren und deswegen möchte ich euch diesen Kooperationspartner a bissl näher vorstellen. Früher bin ich nur mit Wasser unterwegs gewesen, je älter ich werde (egal ob lange od kürzere Tour), desto mehr taugt mir isotonisches bzw funktionale Getränke, die den Körper schneller hydrieren als pures Wasser.

Ob Klettersteig, Gipfelroas oder hochalpine Tour – ein oder mehrere Sticks dabei & ich hatte das Gefühl, meine Kraftreserven halten – gerade bei Hitze – länger. Auch dass ich besser regeneriere. Übrigens: bitte nicht erst dann trinken, wenn der Durst kommt sondern gerade auch ab 2000m Höhe direkt mehr einplanen! Standard für mich je Tour 2-2,5l Wasser +500ml extra, die dann Hydraid aufwerten darf. Bei Mehrtagestouren gerne +1 Stick am Ende der Tour.

Ein leicht hypotoner Mix wird übrigens besser aufgenommen als rein isotonisches. Perfekt ist Wasser mit Elektrolyten, Vitaminen + etwas Zucker. Bei Hydraid enthält jeder Stick (aufgelöst in 400-500ml Wasser) die genau abgestimmte Menge an Natrium, Glukose, Magnesium & Kalium (für die Muskulatur), Zink & Vitamin B5 (helfen bei der Konzentration) – Vitamin C & B12 als Immunsupport. Die orale Rehydrationslösung (so der Fachbegriff) wurde nach den Vorgaben der WHO entwickelt! Mir schmeckt übrigens Pink Grapefruit am Besten!

PROBIEREN? -15 % gibts bis November mit dem Code: BERGSEENSUCHT15 (nur für Neukunden)

PS: die praktischen Hydration Helper Sticks (Einmaldosis) sind 100% vegan, laktose- und glutenfrei, ohne künstliche Farbstoffe & Aromen. Zuckerfrei? Nein, weil: damit der Körper Wasser besser aufnimmt, benötigt er Zucker & Salze. Aber mit unter 2 g Zucker pro 100 ml enthält er trotzdem 60% weniger Zucker als normale Sportdrinks.

Rehydrationslösungen gehören übrigens zu den 5 wichtigsten Hilfsgütern in Katastrophengebieten – weltweit sterben 2200 Kinder pro Tag an Dehydrierung und Elektrolytmangel. Pro Kauf spendet Hydraid (zusammen mit Zukunft Afrika e.V) eine Portion Hydration Helper an Menschen in Not.

*unbezahlte kooperation zu Testzwecken